Von der Idee zum fertigen Produkt: Die Entwicklungsstory des aktiven Rücken-Exoskeletts B900

Von der Idee zum fertigen Produkt: Die Entwicklungsstory des aktiven Rücken-Exoskeletts B900
Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) gehören zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsausfälle in der Industrie. Besonders der Rücken ist stark gefährdet. Bei exoIQ war uns klar: Wir entwickeln Exoskelette, bei denen der Mensch im Mittelpunkt steht. Nach dem Erfolg unseres aktiven Schulter-Exoskeletts S700 war der nächste logische Schritt die Entwicklung eines Systems für die größte Belastungszone – den unteren Rücken. So begann die Reise zum aktiven Rücken-Exoskelett B900.
Der Ursprung der Idee: Warum der Rücken Entlastung braucht
Wer tagtäglich körperlich tätig ist, merkt die Belastung häufig zuerst im unteren Rücken. Anfangs äußert sich das nur in kleinen Verspannungen oder gelegentlichen Schmerzen. Bleiben diese jedoch unbeachtet, können daraus langfristig ernsthafte gesundheitliche Einschränkungen entstehen – bis hin zu Muskel- und Skeletterkrankungen. Diese zählen in Deutschland zu den häufigsten Gründen für krankheitsbedingte Ausfälle. Die Konsequenzen sind weitreichend: dauerhafte Beschwerden, im schlimmsten Fall ein vorzeitiger Ausstieg aus dem Beruf sowie erhebliche finanzielle Belastungen für Arbeitgeber und Gesundheitssystem.
Unser Ziel ist es, mithilfe von Exoskeletten als das richtige Werkzeug Entlastung dort zu ermöglichen, wo die Arbeitnehmer den größten Risiken begegnen. Mit Schulter und Rücken decken wir 90 % der relevanten Bedarfe in Industrie und Handwerk ab.
Vom Konzept zum Prototyp: Die größte Herausforderung
Exoskelette sind keine Maschinen, die den Menschen ersetzen. Sie sind Werkzeuge, die den Menschen stärken und entlasten. Bei der Entwicklung des aktiven Rücken-Exoskeletts B900 stand deshalb eine zentrale Frage im Raum:
Wie schaffen wir maximale Entlastung bei gleichzeitig voller Bewegungsfreiheit?
Dr. Andreas Argubi-Wollesen, Biomechaniker und Bewegungswissenschaftler bei exoIQ, beschreibt die größte Herausforderung so:
„Wie entwickeln wir ein Exoskelett, das einerseits spürbar unterstützt – beim Bewegen schwerer Lasten – und gleichzeitig die Beweglichkeit des Menschen beibehält?“

Um volle Bewegungsfreiheit zu erlangen, wurde ein patentierter Mechanismus für das Produkt entwickelt. Aber auch die ergonomische Anpassbarkeit war ein Kernpunkt der Entwicklung.
Ergonomie im Fokus: Anpassung an jeden Körper
Richard Kosub aus dem Bereich Produktentwicklung und Patentmanagement bei exoIQ erklärt:
„Ein großer Punkt in der Entwicklung ist immer die Frage, wie sich das Exoskelett an den verschiedenen Menschen anpassen lässt? Wo brauchen wir Verstellungen, wo brauchen wir Gelenke, um sicherzustellen, dass der Nutzende sich uneingeschränkt bewegen kann?“

Beim aktiven Rücken-Exoskelett B900 lag der Fokus im Entwicklungsprozess unter anderem auf der Anpassungsfähigkeit – etwa die Rückenlänge, die sich für kleine und große Körpergrößen anpassen lässt. So entsteht ein Produkt, das nicht nur technisch funktioniert, sondern sich wie ein natürlicher Teil des Körpers anfühlt.
Der erste Design-Prototyp: ein großer Meilenstein
Der Moment, in dem alle Designüberlegungen der letzten zwei Jahre erstmals greifbar werden, ist besonders beeindruckend und wegweisend. Björn Hipp, bei exoIQ verantwortlich für das technische Design und die User Experience, beschreibt die Phase des Design-Prototyps so:
„Es ist wahnsinnig spannend, das erste Mal zu sehen, wie alle Teile zusammenkommen. Das Design sieht jetzt wirklich aus wie ein exoIQ-Produkt und drückt genau das aus, was wir wollen.“
Mit jedem Prototyp wurden Details optimiert – bis hin zu den letzten Feinheiten. Das Ergebnis: ein Exoskelett, das nicht nur technisch überzeugt, sondern auch ergonomisch und ästhetisch Maßstäbe setzt.
Das fertige Produkt: Entlastung, Komfort und Design
Nach rund zwei Jahren Entwicklungszeit halten wir heute ein neues Produkt in den Händen, das Maßstäbe setzt: Das aktive Rücken-Exoskelett B900 entlastet spürbar den Rücken, bietet volle Bewegungsfreiheit, überzeugt mit hohem Tragekomfort – und sieht dabei richtig gut aus. So trägt man mit Stolz sein Exoskelett.
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